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Self-Service als Unterstützung für agile Unternehmensführung

Oft liest man Sät­ze wie „Agi­les Arbei­ten ist der Trend im New Work Envi­ron­ment.“ Klas­se For­mu­lie­rung oder? Lei­der sagen sol­che Wort­hül­sen oder Buz­z­words rein gar nichts aus, son­dern füh­ren nur dazu, dass sich vie­le Men­schen mit einer Kom­pe­tenz­ver­mu­tung zufrie­den­ge­ben. Ver­än­de­rung benö­tigt immer Offen­heit, Mut, nach­hal­ti­ge Hin­ga­be und fokus­sier­tes Arbei­ten. Wer die­se Punk­te beher­zigt erfüllt schon, auch wenn unbe­wusst, schon die wich­tigs­ten Eck­pfei­ler agi­len Arbeitens.

Eben­so ist Ihnen bewusst wie wich­tig es für den Erfolg des Unter­neh­mens ist, an einem Strang zu zie­hen und sich auf dem Gegen­über ver­las­sen zu kön­nen. Was wirk­lich fehlt ist doch eine ech­te Lösung und nicht nur der bera­ten­de Fin­ger­zeig auf die zu erle­di­gen­den Punk­te. Jetzt gilt es das bereits vor­han­de­ne Wis­sen auch in der Pra­xis end­lich umzu­set­zen. Zu die­ser Lösung gehört aber auch, dass nicht nur Wort­hül­sen ange­bo­ten wer­den, damit jeder Mit­ar­bei­ter eigen­ver­ant­wort­lich han­deln kann, son­dern ihm dabei hilft, ein Bewusst­sein für die neue Eigen­ver­ant­wor­tung wach­sen zu las­sen. Nur so las­sen sich auf lan­ge Sicht die Eck­punk­te Digi­ta­li­sie­rung; Agi­li­tät, Fle­xi­bi­li­tät und Indi­vi­dua­li­tät aus dem New Work abbilden.

Abge­lei­tet von den Regeln des agi­len Arbei­tens, ist der Fokus zurück auf den Mit­ar­bei­ter der ers­te Schritt, denn die­ser bekommt wie­der mehr Eigen­ver­ant­wor­tung, wel­che er auch drin­gend benö­tigt, denn im Nor­mal­fall möch­te die­ser sei­ne Arbeit gut erle­di­gen und das mög­lichst ohne gro­ße Hin­der­nis­se und Rück­fra­gen. Kla­rer Gewinn für alle Men­schen inner­halb einer agi­len Orga­ni­sa­ti­on sind die Team­ar­beit und die dadurch gestie­ge­nen sozia­len posi­ti­ven Effek­te, wel­che sich nicht nur durch eine ver­bes­ser­te Zusam­men­ar­beit bemerk­bar machen.

Jeder Mit­ar­bei­ter muss das, was er zum Arbei­ten braucht – selbst­ver­ant­wort­lich – schnell und unkom­pli­ziert, ähn­lich wie eine Bestel­lung im Inter­net, intern anfor­dern kön­nen. Kei­ne Ren­ne­rei­en zu Ver­ant­wort­li­chen, die oft­mals mehr als Ver­hin­de­rer denn als Unter­stüt­zer gese­hen wer­den – end­lich den Fokus zurück auf das was eigent­lich getan wer­den muss. Ein gutes Self-Ser­vice-Por­tal wel­ches das Augen­merk auf den nor­ma­len Anwen­der hat und nicht nur von Spe­zia­lis­ten zu bedie­nen ist, ist hier ein ers­ter und sehr effek­ti­ver Schritt, dem Mit­ar­bei­ter wie­der die Ver­ant­wor­tung über sei­ne Arbeit zurück zu geben.

Die Vor­tei­le für die Füh­rungs­kräf­te lie­gen auf der Hand, zufrie­de­ne­re, gesün­de­re Mit­ar­bei­ter und immer einen guten Über­blick über die Wer­te des Unter­neh­mens. Alle füh­len sich und Ihre Mit­ar­bei­ter ernst und wahr­ge­nom­men, arbei­ten stress­frei­er und kön­nen sich auf die Auf­ga­ben, die vor ihnen lie­gen fokus­sie­ren. Mit dem Ergeb­nis, jedes Unter­neh­men spart über kurz oder lang sogar vie­le unnö­ti­ge Kos­ten ein und trägt so ver­mehrt zu eige­nen Erfolg durch guten Ser­vice nach­hal­tig bei.

Zuerst erschie­nen im IHK Report Rhein­hes­sen als PULS- Arti­kel zum The­ma Digi­ta­li­sie­rung in Unter­neh­men 

 

IT-Services für 150.000 Mitarbeiter über die SavvySuite verwaltet

Zwei­ter Mei­len­stein erreicht: über 150.000 AD-Accounts, Mail­bo­xen, Homesha­res und Zer­ti­fi­ka­te wer­den nun über die Sav­vy­Sui­te verwaltet.

Ziel des Pro­jek­tes ist die Ablö­sung von Eigen­ent­wick­lun­gen für die Bereit­stel­lung von Mit­ar­bei­ter- Work­place-Ser­vices durch das Stan­dard­pro­dukt the­Sav­vy­Sui­te. Die abge­deck­ten Berei­che sind der Ser­vice­ka­ta­log mit Self-Ser­vice, die Work­flow-Orches­trie­rung und die Pro­vi­sio­nie­rung der Backend-Sys­te­me. Mit der Pro­duk­tiv­nah­me der Mit­ar­bei­ter-Ser­vices für über 150.000 Anwen­der ist ein wei­te­rer Mei­len­stein auf dem Weg zur voll­stän­di­gen Ablö­sung der Eigen­ent­wick­lun­gen erreicht.

Voll­stän­di­ge Auto­ma­ti­sie­rung der Mit­ar­bei­ter Prozesse

Bei 150.000 Anwen­dern wer­den durch die natür­li­che Fluk­tua­ti­on täg­lich ca. 50 neue Mit­ar­bei­ter ein­ge­stellt und genau­so vie­le ver­las­sen auch das Unter­neh­men. Bei inter­nen Umstruk­tu­rie­run­gen wer­den auch ger­ne mal eini­ge tau­send Mit­ar­bei­ter neu­en Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten zuge­ord­net. Die­se Ände­rung haben eine direk­te Aus­wir­kung auf die dem Anwen­der zuge­ord­ne­ten IT-Ser­vices. Es muss ein Account und eine Mail­box ange­legt wer­den, der Zugriff auf die Mail­box muss zunächst deak­ti­viert wer­den, bevor sie nach 4 Wochen end­gül­tig gelöscht wird; die Kos­ten für das Home-Lauf­werk müs­sen einer ande­ren Kos­ten­stel­le berech­net wer­den oder Berech­ti­gun­gen auf eine Grup­pen-Mail­box müs­sen ent­zo­gen wer­den. Bei 150.000 Anwen­dern wer­den ca. 200.000 Ein­zel­trans­ak­tio­nen bei den Mit­ar­bei­ter-Ser­vices pro Monat voll­au­to­ma­tisch durchgeführt.

Bei der Ablö­sung der 10 Jah­re alten Eigen­ent­wick­lung durch die Sav­vy­Sui­te wur­den alle Abläu­fe ana­ly­siert und zum größ­ten Teil neu­ge­stal­tet. Dabei stand neben der Trans­ak­ti­ons­si­cher­heit die Durch­lauf­zei­ten und Wart­bar­keit der Kon­fi­gu­ra­ti­on im Vordergrund.

Self-Ser­vice für die Ver­wal­tung von Gruppenmailboxen

Bei den in der zwei­ten Pha­se imple­men­tier­ten User-Ser­vices lag der Fokus auf der voll­stän­di­gen Auto­ma­ti­sie­rung der Mit­ar­bei­ter kor­re­lier­ten Pro­zes­se. Die Self-Ser­vice Funk­tio­na­li­tät wird ledig­lich bei der Ver­wal­tung von Grup­pen-Mail­bo­xen und deren Berech­ti­gun­gen eingesetzt.

In der nächs­ten Ite­ra­ti­on sol­len Appli­ka­tio­nen mit Berech­ti­gun­gen im Self-Ser­vice ver­wal­tet wer­den. Danach folgt das Aus­rol­len von End­ge­rä­te — und Mobi­le Device Manage­ment von der aktu­el­len Pilot­grup­pe aus der ers­ten Pha­se von 25.000 Anwen­dern auf den Gesamt­kon­zern. Bei die­sen Ser­vices spielt der Self-Ser­vice bereits eine gro­ße Rolle.

Hohe Anfor­de­run­gen im Enterpriseumfeld

Die Ein­füh­rung einer neu­en Stan­dard­soft­ware im Enter­pri­se­um­feld stellt immer eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar. Die tech­ni­schen Anfor­de­run­gen aus den Berei­chen Secu­ri­ty, Accessa­bi­li­tiy, Per­for­mance, Ska­lier­bar­keit, Audi­tier­bar­keit und Mehr­spra­chig­keit wer­den bereits bei der Pro­dukt­aus­wahl vom Her­stel­ler abge­fragt. Die übli­chen „Gol­den Was­ser­häh­ne“ konn­ten in die­sem Pro­jekt durch kon­se­quen­tes Kom­mit­tent des Manage­ments, der Ein­bin­dung aller Sta­ke­hol­der, der Ein­zie­hung von Enter­pri­se IT-Archi­tek­ten und der star­ken Stel­lung der IT Orga­ni­sa­ti­on ver­hin­dert wer­den. Trotz etli­cher ver­steck­ter Funk­tio­nen in den Eigen­ent­wick­lun­gen konn­te das gemein­sa­me Pro­jekt von Kun­den-IT und sys­co­very ohne gro­ße Ver­zö­ge­run­gen umge­setzt werden.

Podcast

SavvyTalk Folge 6 — ExpertenTalk Digitalisierung mit José Silva

Eine ganz beson­de­re Epi­so­de, der IT Exper­te José Sil­va spricht mit uns über das Buz­z­word der letz­ten Jah­re und zeigt die Brü­cke zum Ser­vice Manage­ment auf. Wir freu­en uns über die­sen tol­len Talk und wün­schen viel Spaß beim Hören.

Stay sav­vy

theSavvyTalk Folge 4 — Workflow Training